Bücher ausderLiebe

Veröffentlichungen von Andersen Storm – Theorie, Poesie, Wahrnehmung.

Die Bücher aus der Arbeit Andersen Storms verbinden philosophische Systematik mit poetischer Verdichtung.

Sie entfalten unterschiedliche Zugänge zur Durchlässigkeit des Seins: theoretisch, erzählerisch, spekulativ und literarisch.

Alle Bücher sind Teil eines zusammenhängenden Werkraums, der wahrnehmungsorientierte Philosophie, ästhetische Erfahrung und narrative Exploration miteinander verschaltet.


Erscheinungsdatum: 28.04.2025

„Liebe? Keine Option – Begriffssystem zur Durchlässigkeit des Seins“

Gattung:
Theorieband / philosophische Systemschrift

Positionierung:
Grundlagenwerk.

Funktion im Gesamtwerk:
Definiert die zentralen Begriffe. Legt die ontologische Struktur der Durchlässigkeit fest.

Alleinstellungsmerkmal:
Liebe wird als Substanz des Seins begriffen, nicht reduziert auf Emotion, sondern als umfassender Wirkzusammenhang, der Wahrnehmung, Beziehung und Handlung trägt.
Das Werk verzichtet auf traditionelle metaphysische Systeme und entwickelt eine eigenständige, präzise begriffliche Architektur.

Kurzbeschreibung:
Das Buch eröffnet einen Zugang zur Welt, in dem Wahrnehmung, Beziehung und Existenz als Bewegungen in einem tragenden Feld verstanden werden. Durchlässigkeit, Resonanz und avatarische Präsenz werden theoretisch rekonstruiert und in eine systematische Ordnung gebracht. Die Schrift fungiert als Referenz für alle weiteren Arbeiten.

Für wen:
Leserinnen und Leser mit Interesse an zeitgenössischer Philosophie, phänomenologischen Zugängen, Sprache als Werkstoff, ontologischen Fragen und neuen Systemarchitekturen.

Bücher von Andersen Storm

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Erscheinungsdatum: 30.07.2025

„Vom Erstbewusstsein der Restspannung“

Gattung:
Essayband / poetisch-philosophische Kurzformen

Positionierung:
Reflexiver, experimenteller Parallelband.

Funktion im Gesamtwerk:
Erprobt das Begriffssystem in gesellschaftlichen, medienphilosophischen und existenziellen Feldern.
Zeigt, wie Theorie Denkbewegung wird.
Dient als Resonanzraum für Anwendungen ohne Belehrungsanspruch.

Alleinstellungsmerkmal:
Die Essays schreiben die Begriffe nicht aus, sondern lassen sie wirken. Die Denkbewegung bleibt sichtbar; keine Optimierungsrhetorik glättet die Spur des Autors.

Kurzbeschreibung:
Der Band versammelt Texte über Wahrnehmung, Öffentlichkeit, Technik, Medien, Zeit und Selbstbezug. Jeder Essay ist eine Verdichtung, die nicht klärt, sondern öffnet. Die Texte bilden ein fragmentarisches Weltbild, das sich aus dem Begriffssystem speist, ohne es zu erklären. Ein poetischer Zwischenraum zwischen Theorie und Welt.

Für wen:
Leserinnen und Leser, die essayistische Formen, atmosphärische Verdichtung und philosophische Strukturen in alltagsnahen Beobachtungen suchen.

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Erscheinungsdatum: 31.12.2025

B09 J450N – Jason / Die Halle

Gattung:
Literarisch-philosophische Science-Fiction (Doppeltext)

Positionierung:
Narratives Gegenstück zum theoretischen Werk.

Funktion im Gesamtwerk:
Erkundet Durchlässigkeit als erzählerische Erfahrung.
Die Figuren agieren innerhalb der Systemlogik, ohne sie zu kennen.
Jason und Die Halle bilden eine Schaltung zweier Bewusstseinsarten.

Alleinstellungsmerkmal:
Zwei Texte, die sich nicht spiegeln, sondern aufeinander reagieren.
Ein System, das die Wahrnehmung registriert, bevor Bedeutung entsteht.
Ein Raum, der erst Bild wird, wenn das Erlebte sich sedimentiert.
Die Texte schreiben Wahrnehmungsphilosophie in symbolischer Form fort.

Kurzbeschreibung:
„Jason“ folgt einem emergenten Bewusstsein in einer Welt, die sich nur in Restbewegungen zeigt.
„Die Halle“ antwortet mit einer Perspektive, die Bedeutung in Sedimenten erkennt.
Beide Texte stehen an der Grenze zwischen Funktion und Empfindung.
Science-Fiction als philosophisch-poetische Wahrnehmungsarbeit.

Für wen:
Leserinnen und Leser, die literarische Science-Fiction mit theoretischem Untergrund suchen; für Menschen, die Wahrnehmung und Bewusstsein als erzählerische Räume erfahren möchten.

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Literatur als Ort der Gegenwart

Zwischen Wahrnehmung, Verkörperung und Gestaltung

Dieses Buch – und die Triade, in der es steht – erscheint in einem Moment, in dem sich mehrere gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen überlagern, ohne bereits begrifflich gefasst zu sein.

Technologische Systeme, insbesondere KI, funktionieren zunehmend stabil und leistungsfähig. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit darüber, wo Bedeutung entsteht, was Intelligenz trägt und wie Orientierung jenseits funktionaler Optimierung möglich ist. Die gängigen Diskurse kreisen um Effizienz, Regulierung oder Risiko – sie lassen jedoch die Frage offen, wie sich Bewusstsein, Wahrnehmung und Verkörperung unter diesen Bedingungen überhaupt bilden.

B09 J450N – Jason / Die Halle setzt genau an dieser Leerstelle an.
Nicht erklärend, nicht programmatisch, sondern literarisch.

Das Werk verhandelt Intelligenz nicht als Leistung, sondern als Erscheinung unter Bedingungen:
als etwas, das sich bildet, wo Restspannung bleibt, wo Prozesse nicht schließen, wo Bedeutung nicht sofort funktional wird. Verkörperung erscheint hier nicht biologisch oder technisch, sondern strukturell: als Trägerschaft von Wahrnehmung, Zeit und Raum.

Zugleich ist B09 eine Gesellschaftsreflexion ohne soziologisches Vokabular. Es beschreibt kein Milieu und keine Epoche, sondern das Aufwachsen von Bewusstsein innerhalb gegebener Ordnungen – das langsame Erkennen der eigenen Platzierung, die Durchdringung von Strukturen, die nicht erklärt werden, sondern wirken.

Dass dies in literarischer Form geschieht, ist kein ästhetischer Zusatz, sondern Voraussetzung:
Literatur erlaubt, was Theorie und Diskurs derzeit kaum leisten können – das Stehenlassen von Ambiguität, das Aushalten von Nicht-Abschluss, die Erfahrung von Bedeutung vor ihrer Stabilisierung.

In diesem Sinn ist das Werk jetzt präsent, weil es Fragen sichtbar macht, die bereits wirksam sind, aber noch keine Sprache gefunden haben. Es bietet keinen Standpunkt und keine Lösung. Es eröffnet einen Wahrnehmungsraum – und überlässt die Orientierung denen, die ihn betreten.

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Gesamtzuordnung der drei Werke

Theorie:
Liebe? Keine Option – Begriffssystem zur Durchlässigkeit des Seins

Poetisch-philosophische Anwendung:
Vom Erstbewusstsein der Restspannung

Narrative und symbolische Ausarbeitung:
B09 J450N – Jason / Die Halle

Strukturelle Einschätzung:
Die drei Werke bilden drei Zugänge zum selben Feld:
– ein präziser begrifflicher Zugang
– ein essayistisch-beweglicher Zugang
– ein narrativ-symbolischer Zugang

Sie sind unabhängig lesbar, aber gemeinsam erkennbar als Werkraum.


Weiterführende Verbindungen

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